Verein der Siemens-Jubilare Köln e.V.

 

 
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Jubiläumsfahrt nach Münster
im 65. Jahr nach unserer Gründung

 
Ausflug des gesamten Vereins der Siemens Jubilare Köln im Jahr 2014
 
In diesem besonderen Jahr unserer Vereinsgeschichte wollten wir wieder einmal einen gemeinsamen Ausflug aller Standorte unseres Vereins durchführen, was wir zum letzten Mal vor zehn Jahren mit einer Schiffsfahrt gemacht hatten. Ein Nostalgiezug der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft, der aus Fahrgastabteils der 1. Klasse aus den sechziger Jahren, einem altertümlichen Bar Wagen und einer Siemens – Lokomotive ES 64 U2-099 bestand, sollte uns von Köln in die westfälische Stadt Münster und zurück bringen. 

Vor der Abfahrt am Kölner Hauptbahnhof

Wir hatten Münster ausgesucht, weil es sicherlich eine der schönsten und kulturell reichsten Städte Westfalens darstellt, wo unter anderem mit dem westfälischen Frieden der dreißigjährige Krieg im 
17. Jahrhundert beendet wurde.

Die Anfahrt mit Bussen von unseren verschiedenen Standorten klappte hervorragend, alle Teilnehmer waren frühzeitig vor neun Uhr hinter dem Hauptbahnhof in Köln. Nur unser Sonderzug nach Münster war nicht da. Wir wurden kurz vor neun Uhr informiert, dass die Deutsche Bahn unseren Zug vor einem Stellwerk warten ließ, da andere fahrplanmäßige Züge ihr wichtiger waren. Hier müssen wir unseren etwa 300 Mitfahrern ein großes Lob und ein Dankeschön aussprechen, denn alle haben die einstündige Wartezeit hingenommen und ohne Protest akzeptiert, sodass wir mit einstündiger Verspätung endlich losfahren konnten.

Die Siemens E-Lok wird von der DB universell eingesetzt

Der Lokführer fuhr dann mit Höllentempo nach Münster und konnte damit etwas Zeit aufholen, aber die Zeitverschiebungen zogen sich natürlich durch unser ganzes Programm. Aber wir haben es mit Ecken und Kanten überstanden.

Die Hälfte unserer Kolleginnen und Kollegen konnte sich bei herrlichem Wetter im offenen Doppeldeckerbus die Stadt und die Umgebung in zwei Stunden zeigen und erklären lassen. Die andere Hälfte wurde mit Bussen in den Stadtpark transportiert, wo ein reichhaltiges und gutes Mittagsbuffet auf sie wartete.

Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus 

Nach zwei Stunden fand der Schichtwechsel statt; die Doppeldeckerbusse brachten ihre Gäste zum Mittagessen in den Stadtpark und warteten auf die nun nicht mehr Hungrigen zur zweiten Stadtrundfahrt und –führung.  Beide Gruppen wurden kurzzeitig vom   „Kiepenkerl“,   einem Münsteraner Original unterhalten und mit Döneckens versorgt.

Der westfälische Kiepenkerl

Beide Gruppen, die einen aus dem Stadtwald und die anderen von der Stadtrundfahrt trafen sich gegen 17 Uhr zur Rückfahrt wieder am Hauptbahnhof. Wir waren auch komplett, einen Schwund haben wir Gott sei Dank nicht feststellen können.

Die Deutsche Bahn wollte die Probleme vom Vormittag wohl wieder gutmachen und schickte uns über Mönchen Gladbach und Neuss zurück nach Köln. Schön, dass wir den nostalgischen Zug länger genießen konnten, nur leider warten die Busse zu den Standorten in Köln.

Das unangenehmste Problem sei nur am Rande genannt. Der Caterer von der Deutschen Bahn hatte uns auftragsgemäß mit den Piccolo, Weiß- und Rotwein, Wasser und Schorle versorgt, nur das bestellte Bier hatte er nicht geliefert. Auf der Rückfahrt hat es uns schon sehr gefehlt. 

Probleme machen uns stark. Alles in Allem war es doch ein schöner Ausflug. 

 

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www.siemens-jubilare-koeln.de
16.6.04